Drei weibliche (27/27/19, rumänisch) und zwei männliche (24/15,rumänisch) Personen gaben am Donnerstag vor, auf der Buchmesse für eine Hilfsorganisation Geld zu sammeln. Sie sprachen Besucherinnen und Besucher an und täuschten diese bewusst, um Bargeld, aber auch Zahlungen per PayPal zu erlangen. Eine Zeugin die zunächst selbst gespendet und anschließend eine Geldübergabe zwischen den Frauen und Männern beobachtet hatte, sprach einen Sicherheitsmitarbeiter an, der daraufhin die Polizei verständigte.
Die Bürgerpolizisten vor Ort konnten zunächst die Gruppe der drei Frauen und anschließend einen Mann sowie einen Jungen mittels der Zeugin identifizieren und Bargeld sowie Spendenlisten bei ihnen auffinden. Gegen die fünf Tatverdächtigen wird nun wegen Betruges ermittelt. Da sie sich zudem mit falschen Tickets auf der Messe aufhielten, kommt noch das Erschleichen von Leistungen hinzu.
Nicht jeder der Spenden sammelt ist gleich ein Betrüger. Die Polizei gibt Tipps im Umgang mit Hilfsorganisationen, die sich um Ihre Spende bemühen:
- Achten Sie darauf, ob die Spendensammler sich legitimieren können
- Spenden Sie lieber direkt bei offiziellen Stellen von Hilfsorganisationen
- Informieren Sie sich vorher über Organisationen, die auf der Messe vertreten sind
Außerdem: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, wenn jemand aggressiv um eine Spende bittet. Eine Spende ist immer freiwillig und niemals zeitsensibel. Seriöse Unternehmen fragen auch nicht auf „offener Straße“ nach sensiblen Daten wie Adresse, Telefonnummer oder Bankdaten.
Generell gilt: wenn Ihnen Spendensammler verdächtig vorkommen, melden Sie diese dem Messe-Sicherheitspersonal oder der Polizei vor Ort.
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