Als zuletzt 150 Menschen aus dem linken Spektrum vor der Al-Rahman-Moschee in Leipzig demonstriert hatten, handelte es sich um eine Gegenkundgebung zu einer NPD-Demo. Das war im August 2013. Mehr als fรผnf Jahr spรคter sind am Freitag, 21.12., wieder etwa 150 Linke vor Ort โ diesmal jedoch, um gegen die Moschee zu demonstrieren. Wegen salafistischer Bestrebungen mรผsse der Moscheeverein verboten werden, lautete die Forderung der โInitiative gegen Islamismusโ. In Abgrenzung zu der Veranstaltung hat sich der Infostand des Netzwerkes โGegen Islamfeindlichkeit und Rassismusโ mit Kritik an religiรถsem Fanatismus, aber auch an der Kundgebung eingefunden. Diese wรผrde alle Muslime verunglimpfen.
Bereits der Aufruf zur Kundgebung der โInitiative gegen Islamismusโ hatte im Vorfeld zahlreiche Reaktionen hervorgerufen. Einige Mitglieder der linksradikalen Gruppe โPrismaโ etwa bemรคngelten eine fehlende klare Unterscheidung zwischen Islamismus und Islam. Eine Kundgebung vor einer Moschee sei fรผr die teils berechtigte Kritik ungeeignet. Einzelpersonen des Projekt- und Abgeordnetenbรผros โLinxxnetโ kritisierten eine โVerunglimpfungโ von Muslimen.
Wie komplex die Thematik ist, zeigte sich bereits im Vorfeld unter anderem darin, dass die beiden Reaktionen jeweils nicht von der kompletten Organisation unterstรผtzt wurden.
Islam und Frauen
Vor Ort stehen am Freitag, 21.12., die Teilnehmer der Kundgebung auf der gegenรผberliegenden Straรenseite der Moschee. In mehreren Redebeitrรคgen betonen die Veranstalter klare Differenzen zwischen ihrer Islamkritik und jener aus dem rechten Spektrum. Im Fokus steht hier vor allem die Rolle der Frauen im Islam; eine Forderung der Initiative ist deshalb ein Verbot der Vollverschleierung im รถffentlichen Raum, da dies unterdrรผckend und entwรผrdigend sei.
Eine Rednerin der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes thematisiert die alltรคgliche und hรคufig tรถdliche Gewalt gegen Frauen auf der Welt, die zu einem erheblichen Teil von Muslimen ausgehe.
Thematisiert wird hier natรผrlich auch die Person Hassan Dabbagh. Der aus Syrien stammende Deutsche ist der Vorsitzende der Al-Rahman-Moschee und gilt als einer der wichtigsten Salafisten in Deutschland. Der sรคchsische Verfassungsschutz beobachtet sowohl ihn als auch den Moscheeverein. Laut dem Geheimdienst nutzt Dabbagh neben Videos im Internet vor allem die Freitagsgebete in seiner Moschee, um seine Ideologie zu verbreiten. In den vergangenen Jahren sei die Besucherzahl stark angestiegen, auch an diesem Freitag finden zwei Freitagsgebete nacheinander statt โ der Platz reicht schon lange nicht mehr fรผr alle.
Die Organisatoren der โInitiative gegen Islamismusโ fordern hier und heute das Verbot des Moscheevereins.

Um die Ecke โฆ
Der Infostand des โNetzwerkes gegen Islamfeindlichkeit und Rassismus Leipzigโ ist nur einige Meter entfernt, angeordnet auf der gleichen Straรenseite direkt gegenรผber der Moschee. Doch die Kundgebung der Initiative ist durch einen Straรenknick nicht zu sehen, man sei zudem keine Gegenkundgebung, so Juliane Nagel (Linke, MdL). Gegen 13 Uhr verlassen die ersten Besucher des Freitagsgebetes die Moschee, manche besuchen den Stand. Von der Kundgebung halten sich die Moscheebesucher hingegen fern โ drinnen hat man ihnen gesagt, die Menschen da seien gegen sie, die Glรคubigen.
Beim Weggehen werden Fotos von der Demo gemacht, verstohlene Blicke, Unverstรคndnis. Man schlendert davon, die zweite Runde des Freitagsgebetes fรผllt allmรคhlich die Rรคume wieder.
Entgegen der anfรคnglichen Befรผrchtungen der Polizei gibt es auch keine Auseinandersetzungen zwischen den beiden linken Gruppierungen, die aufgebaute โPufferzoneโ wird eher hin und zurรผck passiert, um miteinander zu sprechen.
Ein Sprecher der Initiative gegen Islamismus sucht das Gesprรคch mit Juliane Nagel, man werde noch auf das Gesprรคchsangebot, welches Nagel per Mail an sie versandt hatte, eingehen. Dass hier irgendwie beide Gruppierungen Redebedarf haben kรถnnten, zeigt sich kurz darauf, als ein junger Kundgebungsteilnehmer an den Infostand geschlendert kommt.
Warum er denn nicht gegen den Islam sein dรผrfe, mรถchte er von Juliane Nagel wissen. Es geht offenkundig noch immer um Grundlagenfragen, wie der Unterscheidung zwischen Kultur, Religion und religiรถsem Fanatismus.
Stimmen von allen beteiligten Seiten
Die Besucher der Moschee
Mit Glรคubigen vor der Moschee ins Gesprรคch zu kommen, ist schwierig. Mehrere Absagen erfolgen, Sprachbarrieren und wenig Lust, sich zu รคuรern. Eine Dreiergruppe konnte mit etwas Schwierigkeiten โ30 Minuten dem Gebot zuhรถren und dann nach Hauseโ mitteilen.
Ein junger Mann zeigt sich begeistert. โDer Imam ist der beste hierโ, deshalb wรผrden die Politiker Hassan Dabbagh hassen, sagt er, angesprochen auf die Vorwรผrfe der Demonstranten auf der gegenรผberliegenden Straรenseite. โEr erzรคhlt die Wahrheit, das was im Koran stehtโ. Und โer hat keinen hinter sichโ, betont der junge Mann seine Einschรคtzung รผber die Unabhรคngigkeit seines Imams. Viele wรผrden von anderen gelenkt. Er spielt dabei unter anderem auf den von der Tรผrkei gesteuerten DITIB-Verband an โ dies wรคre bei Dabbagh nicht so. โWir praktizieren nur unsere Religionโ, meint er zum Abschluss.
Mit einem weiteren Teilnehmer des Freitagsgebets kommt man tiefer ins Gesprรคch. โDas ist nicht schรถnโ, sagt der รคltere Mann. Er lebe schon seit Jahren in Deutschland. โWir sind Menschen und wir beten.โ Er fรคnde die rechte Kundgebung nicht gut, sie wรผrde das Bild von Deutschland schรคdigen. Er habe den Eindruck, dass die Teilnehmer gegen Muslime seien. Der Imam habe im Vorfeld mit den Glรคubigen gesprochen und gesagt, dass es sich um Auslรคnderfeinde handeln wรผrde. Das Gesprรคch endete allerdings prompt, als Hassan Dabbagh vor der Moschee erscheint, vorbeigeht und dem Mann etwas sagt. โEr hat gesagt, ich darf nicht weiterredenโ, รผbersetzt der Mann und verabschiedet sich freundlich zum Gebet.
Der kritisierte Imam
Kurze Zeit spรคter beantwortet auch Hassan Dabbagh der L-IZ die aufgeworfenen Fragen. Energisch widerspricht er den Vorwรผrfen gegen sich. โIch habe Probleme bekommen, weil ich fรผr Integration und Menschenrechte bin.โ Er verweist auf mehrere Listen, auf denen er wegen seiner Haltung bei anderen Islamisten stehe. Die Kundgebung hรคlt er fรผr eine pure Provokation. Er wรผsste noch nicht einmal, wer diese Leute seien.
โWir sind gegen Terrorโ, so Dabbagh. Fรผr die Einschรคtzung des Verfassungsschutzes oder von Journalisten, dass in der Moschee durch ihn Muslime radikalisiert werden und zum Hass auf Unglรคubige aufgestachelt wรผrden, hรคlt er fรผr nicht nachvollziehbar. Seine Aussagen, dass es sich bei den Anhรคngern der Ahmadiyya um Unglรคubige handelt, sei nur eine religiรถse Aussage und kein Aufruf zum Hass. Die Ahmadiyya-Gemeinschaft ist eine muslimische Strรถmung, die weltweit verfolgt wird und auch in Deutschland werden Vertreter der muslimischen Strรถmung teilweise tรคtlich angegriffen.
โEr war nicht bei unsโ, sagt er รผber die Rechercheergebnisse des Journalisten Sham Ul-Haq. Ul-Haq recherchierte deutschlandweit in Moscheen und kommt zu den gleichen Einschรคtzungen wie der Verfassungsschutz. Fรผr die Motivation des Verfassungsschutzes hat Imam Hassan Dabbagh eine Erklรคrung parat: โDer Verfassungsschutz will keinen Islam, der auf dem Koran basiert, sondern einen, den der Verfassungsschutz vorschreibt.โ Nach dem NSU-Skandal kรถnne man dem Geheimdienst nicht mehr trauen.
Auch an der deutschen Presse lรคsst er kaum ein gutes Haar. โIch traue der Presse nichtโ, erklรคrt er. Diese wรคre nicht objektiv und wรคre gegen den Islam eingestellt. Beispielsweise sei ihm die L-IZ negativ aufgefallen, da sie die Vorwรผrfe der Demonstrations-Initiative einfach so verbreitet hรคtte, ohne mit ihm vorher in Gesprรคch gegangen zu sein. โDie Presse sagt nie die Wahrheitโ, sagt er hitzig in seinen weiteren Ausfรผhrungen.
Nach einer kurzen Sprechpause und dem unglรคubigen Staunen anwesender Journalisten korrigiert er: โfast immerโ. Er ist fรผr die Pressefreiheit, beteuert der Imam, schrรคnkt aber ein. โIch bin fรผr eine objektive Presse, die den Leuten nรผtzt.โ
Er begrรผndet ebenfalls das Verbot gegenรผber einem รคlteren Mann, mit der Presse zu reden, mit seinem Misstrauen. โIch spreche fรผr die Gemeindeโ, stellt Dabbagh klar. Vertrauen darin, dass seine Gemeindemitglieder ihre Ansichten selbst รคuรern kรถnnen, scheint er ebenfalls nicht zu haben. โDie kennen nicht die Zusammenhรคngeโ, begrรผndet er und stellt sich als alleiniger Gesprรคchspartner dar.
โSie haben keine Ahnung vom Islamโ, verabschiedet sich Dabbagh von der L-IZ etwas aufgebracht und begrรผรt weitere Teilnehmer des Freitagsgebets.
Das Netzwerk โGegen Islamfeindlichkeit und Rassismusโ
Bei den Kundgebungen verschwimmen die Grenzen. Am Ende fragt man sich, warum es eigentlich zwei Stรคnde gibt. โIslamkritik ist berechtigt und Religionskritik ist gutโ, bekrรคftigt Florian Illerhaus vom โNetzwerk gegen Islamfeindlichkeit und Rassismusโ, allerdings wรผrden die Grenzen zum Rassismus bei der Debatte verschwimmen. โWir werden uns die Religionskritik nicht nehmen lassenโ, merkt er an, โsie muss nur seriรถs und differenziert sein.โ
Die Aussagen des Verfassungsschutzes findet er kritisch, da hier keine Quellenkritik mรถglich sei. Ein grundsรคtzliches Problem sieht er auch in den radikalen Strรถmungen. โPolitischen Salafisten muss man mit politischen Mitteln begegnenโ, fรผhrt er an, โdort muss man auch alle Mittel des Rechtsstaats nutzen.โ Und โwir wollen Anfang nรคchsten Jahres Veranstaltungen durchfรผhrenโ, fรผhrt Illerhaus zur Fortfรผhrung der Debatte um Islamismus in Leipzig aus, โzur Differenzierung von Islamfeindlichkeit und Islamkritik.โ
Die โLeipziger Initiative gegen Islamismusโ
โEs ist eine politische Strategie des legalistischen Islamismusโ, sieht sich an diesem Freitag die Initiative in ihrer Kritik bestรคtigt, als die L-IZ sie mit den Aussagen von Dabbagh konfrontiert. โNach auรen stellt man sich harmlos dar und hinter verschlossenen Tรผren wird gegen eine liberale und plurale Gesellschaft gehetztโ, so die Einschรคtzung hier.
Die Initiative mรถchte, dass die Behรถrden ein Verbot des Moscheevereins in der Roscherstraรe prรผfen. โWir fordern explizit von Linken und Liberalen eine Debatten รผber den Islamismus ein.โ Den Vorwurf der Auslรคnderfeindlichkeit oder Rassismus weist man hier zurรผck. โWir arbeiten mit Ex-Muslimen und liberalen Muslimen. Einzelne Mitglieder engagieren sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Neonazismus in Sachsen.โ
Die Frauenrechtsorganisation bei der โInitiative gegen Islamismusโ
Auch die Frauenrechtsorgansiation โTerre der Femmesโ hatte sich bereits vor der Demonstration an die Seite der Initiative gestellt. Am Freitag heiรt es, โwir setzen uns dafรผr ein, dass Mรคdchen und Frauen ihre Menschenrechte haben kรถnnenโ, so die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Inge Bell. โIn der Al-Rahman-Moschee ist ein salafistischer Prediger und er predigt Frauenverachtung und -hass.โ
Aus verรถffentlichen Videos von Reden von Dabbagh konnte sie sich ihre Meinung bilden. Mehrere Videos hatte sie zur Anzeige gebracht und diese seien mittlerweile aus dem Netz verschwunden. Frauen mรผssten ein Kopftuch tragen und Mรคdchen wรผrden etappenweise an ihre Rolle unter dem Tuch herangefรผhrt, kritisiert sie.
Irritiert zeigt sie sich auch vom Eindruck vor Ort, da nur wenige Muslima zum Freitagsgebet zu kommen scheinen. โWenn das ein Ort der Versammlung istโ, kritisierte sie, โwarum treffen sich dann dort nur Mรคnner.โ โIst das ein mรคnnlicher Glaube?โ, stellt sie in den Raum.
Ich glaubโ, mich streift das Glรผck โฆ Die Weihnachts-LZ ist da
Ich glaubโ, mich streift das Glรผck โฆ Die Weihnachts-LZ ist da
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Es gibt 3 Kommentare
โAber auch jugendliche Flรผchtlinge, die in unserer Gesellschaft nicht ankommen, sich einsam fรผhlen, kรถnnen ein leichtes Opfer fรผr missionierende Salafisten sein.โ
Das sind viele lรคngst geworden. Jeder, der mit Leuten spricht, die in Leipzig und Umgebung in der Flรผchtlingshilfe arbeiten (besonders wenn sie mit unbegleitenden Minderjรคhrigen arbeiten), wird hรถren, dass sehr sehr viele Flรผchtlinge diese Moschee besuchen โ und nicht nur solche, die sich einsam fรผhlen oder nicht angekommen sind. Es ist wohl eher so, dass der Besuch in der Moschee das Nicht-Ankommen fรถrdert, und dass man genau das dort auch erreichen will.
Nun, das gesellschaftlich Notwendige ist, die Aktivitรคten des Salafisten Hassan Dabbagh und seiner Gesellschaft IGS-AM e. V. und deren Hintermรคnnern konkret zu hinterfragen.
Und dem entsprechend Muslime seiner Al-Rahman-Moschee darรผber aufzuklรคren, wessen Predigten sie da lauschen.
Verallgemeinerungen und Pauschalisierungen, von oben herab alle Islam-Glรคubigen unter den Verdacht des Islamismus stellend, schaffen kein Verstรคndnis fรผreinander sondern erzeugen neue Ausgrenzung und Feindbilder.
Zumal wenn Begriffe unsauber verwandt werden und ihre gemeinte Bedeutung nicht erklรคrt wird.
Die Religionsfreiheit ist durch das Grundgesetz geschรผtzt, einem glรคubigen Menschen vorzuwerfen, er wรคre ja nicht durch Rasse an seinen Glauben gebunden, kรถnnte diesen also einfach ablegen und somit quasi โvernรผnftigโ werden โ
ich weiร nicht..
Etwas anderes ist es, wenn eine Organisation (Verein, Glaubensgemeinschaft etc.) versucht รผber ihre Ideologie die Trennung von Staat und Religion zu hintergehen.
Dazu gehรถrt die Indoktrinierung von Kindern durch salafistische Erziehung, die Bereitschaft ihrer Eltern vor allem durch eigenes Vorleben daran mitzuwirken, eine neue Generation von Gesellschaftsfeinden zu erziehen nach dem menschenfeindlichen Bild des Salafismus als Auswuchs des politischen Islamismus.
Und von da aus ist es dann nicht weit zum Jihadismus, dem islamistisch geprรคgten Terrorismus.
Aber auch jugendliche Flรผchtlinge, die in unserer Gesellschaft nicht ankommen, sich einsam fรผhlen, kรถnnen ein leichtes Opfer fรผr missionierende Salafisten sein.
Die einfachen Schwarz-Weiร-Bilder zu Freund und Feind, verbunden mit der Vermittlung eines hasserfรผllten Menschenbildes, kรถnnen der erste Schritt hin zu einer persรถnlichen Radikalisierung in Richtung eines terroristischen Anschlages sein.
Zu Kindererziehung und konkret dem endgรผltigem Verbot der UG des Hassan Dabbagh (inzwischen in Insollvenz(?)):
โEnde August 2017 verweigerte das Sรคchsische Oberverwaltungsgericht (OVG) der Unternehmergesellschaft โDer Friede fรผr Bildung und Migration UGโ die Betriebserlaubnis zur Erรถffnung einer Kindertagesstรคtte in Leipzig. โ
http://www.verfassungsschutz-bw.de/,Lde/Startseite/Arbeitsfelder/Erziehung+auf+Salafistisch
Zur Gemeinnรผtzigkeit des Vereins IGS-AM e. V. konnte ich nichts finden?
Also, eine gesellschaftliche Debatte รผber demokratiegefรคhrdende Religionsgemeinschaften ist absolut notwendig, weiterfรผhrend gรคbe es da noch die Ableger der Muslimbruderschaft (ISLAMISCHE GEMEINSCHAFT IN DEUTSCHLAND E.V. (IGD), Sรคchsischen Begegnungsstรคtte (SBS)gUG):
verfassungsschutz.sachsen.de/download/SBS_Hintergrundbeitrag.pdf
Und dass DITIB-Moscheen nicht tรผrkisches Staatsgebiet sind und Evangelikale und sogenannte โLebensschรผtzerโ keine Mehrheit, die unsere Gesellschaft bestimmen darf, sollte man auch noch klรคren..
Aber nicht durch die รbernahme falscher Feindbilder. Womit ich bei meinen Bedenken zum Veranstalter der Demo gegen die Moschee wรคre.
Das man aus Angst seinen Namen nicht sagen will, die Anmeldeadresse โArno-Nietzsche-Straรeโ falsch schreibt โ na gut, aber Islamismus-Kritik zu benutzen, um gegen vermeintliche andere linke โGutmenschenโ auszuteilen und in seinem Ausmaร den Rechtsextremismus zu relativieren โ verwundert mich zu mindest.
Aber wenn man mal nach der teilnehmenden AG NTFK Halle (โNo Tears for Krautsโ) schaut und da z. B. den die Identitรคre Bewegung und deren Frauenbild verharmlosenden Artikel liest:
http://nokrauts.org/2018/04/fuer-den-feminismus/
wird das Bild zumindest nicht unkomplizierter ^^
Am besten Christian Wolff als Vermittler zwischen allen drei Parteien hinschicken.
Ist doch noch gar nicht so lange her als Hassan Dabbagh noch offizielle Programmpunkte z.B. bei den โInterkulturellen Wocheโ gestalten durfteโฆ