Forschung

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Young Investigator Award: Begehrter Preis für Nuklearmediziner des Universitätsklinikums Leipzig

Auf der weltweit wichtigsten Tagung für Nuklearmedizin, der Jahrestagung der amerikanischen Society of Nuclear Medicine and Molecular Imaging, erhielt Dr. Peter Werner vom Universitätsklinikum Leipzig einen Young Investigator Award. Seine prämierte Studie offenbart, dass mittels der neuartigen MRT/PET-Hybridbildgebung Durchblutungsstörungen im Gehirn von Patienten mit akutem Schlaganfall realistischer erfasst werden können.

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Gender Glossar: Online-Nachschlagewerk zur Geschlechterforschung startet an Universität Leipzig

Mit dem kleinen Beschluss, in ihrer neuen Grundordnung konsequent die Bezeichnung Professorin zu benutzen und die Tatsache, dass damit auch die männliche Sprachform eingeschlossen ist, mit einem Sternchen zu markieren, hat die Uni Leipzig im Juni für eine deutschlandweite Diskussion gesorgt. Die lief dann, wie so viele Empörungskampagnen im Land, teilweise völlig aus dem Ruder. Aber sie zeigte auch, wie stark alte Verkrustungen noch immer sind. Nun startet die Universität am Dienstag, 2. Juli, ein besonderes Projekt zur Gender-Forschung.

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Hochleistungskommunikation zwischen Zellen: Heisenberg-Professur für einen Leipziger Neurophysiologen

Der Neurophysiologe Stefan Hallermann (37) hat an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig einen Lehrstuhl für Neurophysiologie am Carl-Ludwig-Institut übernommen. Er beschäftigt sich mit den Mechanismen im Gehirn, die den schnellen Informationsaustausch zwischen Nervenzellen sichern. Mit seiner Forschungsarbeit will Hallermann zu einem besseren Verständnis der Funktionsweise unseres Gehirns beitragen.

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Projekt “Lebendige Luppe”: Forscher haben die ersten Gruben gegraben

Auch Leipzigs Forscher waren froh, als das Hochwasser zurückging und der Auwald wieder betreten werden durfte. Denn im Projekt "Lebendige Luppe" ist die Forschungsphase angelaufen. Eigentlich schon im Oktober 2012. Aber jetzt im Juni werden zufällige Spaziergänger da und dort von tiefen Gruben im Erdreich überrascht. Denn wer Veränderungen im Auwald beobachten will, braucht auch Daten zum Boden.

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Eine besondere Hauseröffnung für die Forscher der HTWK Leipzig: Ein Mehrfamilienhaus betankt das Auto

Ein in enger Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und der Hans Angerer Unternehmensgruppe entwickeltes spezielles "Energieeffizienzhaus Plus" wurde am Freitag, 21. Juni, in Bischofswiesen im Berchtesgadener Land von Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer eröffnet. Es ist das erste Mehrfamilienhaus seiner Art.

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Auftakt in Bad Lauchstädt: Einzigartiges Langzeitexperiment zum Klima- und Landnutzungswandel gestartet

Wissenschaftler können ab sofort die Auswirkungen des Klimawandels auf Ökosysteme in einem neuen einzigartigen Freilandlabor mitten in Mitteldeutschland untersuchen. Hartmut Möllring, Minister für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, übergab am Mittwoch, 19. Juni, die Anlage in Bad Lauchstädt an das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).

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Vier Säulen für die Hochwasservorsorge: UFZ-Forscher ziehen Resümee aus der Flut 2013

Die Hochwasservorsorge sollte sich in Deutschland künftig an vier Eckpunkten orientieren, stellen Forscher des Umweltforschungszentrum fest, nachdem sie die Juni-Flut 2013 und ihre teuren Folgen untersucht haben: Technischer Hochwasserschutz für größere Siedlungen wird genauso benötigt wie mehr Raum für die Flüsse durch Rückdeichungen und Einbeziehung der Landwirtschaft.

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Bauen mit Molekülen: Universität Leipzig führt Graduiertenschule BuildMoNa weiter

Die im Rahmen der Exzellenzinitiative im Jahr 2007 etablierte Graduiertenschule BuildMoNa wird weitergeführt, teilt die Universität Leipzig mit. Bei der Exzellenz-Runde 2012 hatte sie die Förderung für die Graduiertenschule eingebüßt. Die Universität Leipzig setzt sie nun als Klasse ihrer Research Academy fort und folgt damit der Empfehlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

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Uni Leipzig meldet: Leipziger Nachwuchswissenschaftler erhält Auszeichnung in Barcelona

Ein junger Biochemiker der Universität Leipzig ist am Donnerstag, 13. Juni, bei der 5. European Conference of Chemistry for Life Science (ECCLS) in Barcelona für seine hochkarätigen Forschungsarbeiten ausgezeichnet worden: Die Arbeiten des 28-jährigen Promovenden Sven Hofmann, der am Institut für Biochemie auf dem Gebiet der Entwicklung von peptidischen Wirkstoffen zur Behandlung von Krebserkrankungen und Adipositas forscht, wurden aus über 100 wissenschaftlichen Postern für eine der beiden Auszeichnungen ausgewählt.

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Institut für Wirtschafsinformatik der Universität Leipzig: Heute wird das Logistics Living Lab eröffnet

Futuristisch wirken die Portale in L-Form, an denen hochmoderne Computer den genauen Ablauf einer Warenkette vom Produzenten bis zum Empfänger anzeigen. Das Logistics Living Lab (LLL), das erste Living Lab Deutschlands im Bereich Logistik, das von zwei Professoren des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität Leipzig entwickelt und realisiert wurde, ist ein Raum, in dem in lebensnaher Umgebung innovative Lösungen im Bereich Logistik gefördert werden.

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Hirnaneurysmen in hohem Alter: UKL-Neuroradiologen mit minimal-invasivem Verfahren auch bei betagten Patienten erfolgreich

Erweiterte Arterien sind eine der gefährlichsten Gefäßerkrankungen. Treten diese Aneurysmen als Folge geschwächter Gefäßwände im Gehirn auf, ist die Situation besonders schwierig. Ein Riss ist hier lebensbedrohlich oder kann zu schweren Ausfallerscheinungen und bleibenden Behinderungen führen. "Mit steigendem Lebensalter erhöht sich auch das Risiko einer Behandlung", erklärt Prof. Dr. Karl-Titus Hoffmann, Leiter der Neuroradiologie am Universitätsklinikum Leipzig.

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Schütz-Haus Weißenfels: Unbekannte Handschrift von Johann Sebastian Bach entdeckt

Der Leipziger Bach-Forscher PD Dr. Peter Wollny hat im Schütz-Haus Weißenfels eine bisher unbekannte Handschrift von Johann Sebastian Bach (1685-1750) entdeckt. Dies teilten das Bach-Archiv Leipzig und das Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels am Donnerstag, 6. Juni, gemeinsam mit. Fund und Identifizierung gelangen dem Stellvertretenden Direktor des Bach-Archivs Leipzig im Zuge des von seiner Institution seit Anfang 2012 betriebenen und von der Gerda-Henkel-Stiftung Düsseldorf geförderten Forschungsprojekts "Bachs Thomaner".

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Uni Leipzig: Zwei neue Nachwuchsforschergruppen bei Graduiertenschule BuildMoNa

Die Sächsische Aufbaubank fördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen ab Juni 2013 bis Dezember 2014 zwei Nachwuchsforschergruppen der Graduiertenschule BuildMoNa an der Universität Leipzig. Die jungen Forscherteams sollen dazu beitragen, die Netzwerkbildung zwischen der Universität Leipzig und sächsischen Industrieunternehmen gezielt auszubauen und die Ansiedlung weiterer exzellenter Wissenschaftler sowie neuer Verbund- und Industrieprojekte zu fördern.

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Auszeichnung für Leipziger Forscherin: Diabetes-Forschungspreis 2013 für Prof. Antje Körner

In diesem Jahr ist eine Leipziger Wissenschaftlerin mit dem Ferdinand-Bertram-Preis der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) für herausragende Forschungsleistungen geehrt worden. Die Universitätskinderärztin Prof. Antje Körner forscht auf dem Gebiet der Ursachen und Folgen der Adipositas bei Kindern. Die 39-jährige Antje Körner leitet seit 2007 das Forschungslabor der Universitätskinderklinik Leipzig.

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Your Brain is Your Brain: Wie sich der Künstler Adib Fricke mit der Wissenschaft des Denkens beschäftigt

Ab Mittwoch, 29. Mai, ist sie zu sehen, die Ausstellung "Your Brain is Your Brain", für die der Berliner Künstler Adib Fricke am Leipziger Max-Planck-Institut (MPI) und der Berlin School of Mind and Brain (BSM) recherchiert hat. Im Dialog mit den Wissenschaftlern sind Ideen entstanden, die nun in Form von Headlines auf Plakaten Ausdruck finden. Alle Plakate widmen sich dem Thema Gehirn und Denken und sind ab 29. Mai zehn Tage lang in Berlin zu sehen.

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Biomaterialentwicklung: Verlängerung für Sonderforschungsbereich an der Leipziger Uni

Der Transregio Sonderforschungsbereich (SFB) 67 "Matrixengineering" wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für weitere vier Jahre mit mehr als 10 Millionen Euro gefördert. Die Forscher des von der Universität Leipzig und der TU Dresden gemeinsam mit außeruniversitären Forschungszentren getragenen Verbundes widmen sich der Erforschung und Entwicklung von funktionellen Biomaterialien zur Behandlung von Knochen- und Hautdefekten.

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Prädikat “Ökologisch besonders nachhaltig”: Das UFZ erhält auch 2013 das EMAS-Zertifikat

Nur wenige haben es. Viele wollen es. Aber nur einige erfüllen seine strengen Auflagen: Das europäische EMAS-Gütesiegel. EMAS steht für das weltweit strengste Umwelt-Zertifikat, das Unternehmen auszeichnet, die besonderen Fokus auf ein ökologisch nachhaltiges Management legen. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) hat dieses Gütesiegel jetzt wieder erhalten. Bereits seit neun Jahren trägt es als eines von wenigen Unternehmen der Region die begehrte Zertifizierung.

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Am 23. Mai: Forschungstag der Leipziger Ägyptologie

Das jährliche Kolloquium "Neue Forschungen zur ägyptischen Kultur und Geschichte" versammelt am Donnerstag, 23. Mai, Nachwuchswissenschaftler und gestandene Forscher der Universitäten, ägyptischen Museen und Akademien von Leipzig und Berlin zum Austausch über aktuelle Erkenntnisse und Fortschritte von Projekten. Zu der zum 42. Mal stattfindenden Veranstaltung (seit 1971) findet als Festvortrag die 24. Siegfried-Morenz-Gedächtnis-Vorlesung statt.

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Ein “EKG” für Bauwerke: Gemeinsames Forschungsprojekt von HTWK Leipzig und Industriepartnern zeigt Praxisfähigkeit

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt haben die HTWK Leipzig, die Materialprüfanstalt Leipzig (MFPA Leipzig) und die Gesellschaft für Geomechanik und Baumesstechnik (GGB mbH) ein Messsystem für Bauteiloberflächen entwickelt, das das Verhalten der Bauteile unter Belastung - zum Beispiel unter Schnee auf Hallendächern - messen, in Echtzeit auswerten und bei kritischen Zuständen Alarm auslösen kann.

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Neues Verfahren verbessert Überwachung von Altlasten im Boden: Experten für Bodenmonitoring treffen sich auf der NovCare in Leipzig

Wie stark Bakterien Schadstoffe im Grundwasser abbauen, kann jetzt auch ohne Messbrunnen untersucht werden. Wissenschaftler des UFZ haben dazu zusammen mit der Baden-Württembergischen Firma Terra-direct ein neues Verfahren entwickelt, das in-situ Mikrokosmen (BACTRAPs) mit Hilfe der Direct-Push-Technologie schnell und kostengünstig in den Untergrund bringt.

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Der globale kommerzielle Handel mit lebenden Reptilien: UFZ-Artenschutzexperte ist einer der Hauptprotagonisten in prämierter ZDF-Reportage

Für die Folge "Die Reptilien-Mafia" ist die ZDF-Umweltdokumentation "planet e." beim ersten Umweltfilmfestival in Abu Dhabi ausgezeichnet worden. Ein Biologe des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), Dr. Mark Auliya, begleitete als Artenschutzexperte diese Fernsehreportage. Sie zeigt anhand von eindrucksvollen Beispielen in Südostasien/Neuguinea und Europa die Problematik des Handels mit lebenden Reptilien.

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Leipziger Forschungsergebnis: Materialverlust schützt Zähne gegen Ermüdungsbruch

Wissenschaftler am Max-Planck Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und am Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt haben gemeinsam mit Zahntechnikern Belastungsanalysen an menschlichen Vorbackenzähnen durchgeführt. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die sehr häufig auftretenden Schmelzabsprengungen am Zahnhals mit der in industrialisierten Gesellschaften reduzierten Zahnabnutzung im Zusammenhang stehen können.

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Forschungszentrum zur Artenvielfalt in Leipzig eröffnet: Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und Zukunft unseres Planeten im Visier

Es scheint ein wenig wie das Wettrennen darum, wer das tollste Forschungszentrum hat. Und wenn es um ein großes Ziel geht, schließen sich oft auch die zusammen, die sonst nicht so richtig miteinander können. Gemeint sind Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die heute gemeinsam mit einem Auftaktsymposium das siebente Forschungszentrum der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur "Integrativen Biodiversitätsforschung" eröffneten. Allerdings in Leipzig. Weil, irgendwo musste es ja hin.

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Rätsel um lebendes Fossil gelöst: Genom des Quastenflossers entschlüsselt – Leipziger Forscher beteiligt

Sie erlauben uns einen Blick in eine längst vergangene Epoche. Genauer gesagt in das Erdzeitalter Devon, vor rund 400 Millionen Jahren. Gemeint sind Urzeitfische, sogenannte Quastenflosser. Lebende Fossilien, erst vor 75 Jahren entdeckt. Eine Sensation. Jetzt ist es einem internationalen Forscherteam, darunter auch Leipziger Forscher, gelungen, das Genom des Quastenflossers vollständig zu entschlüsseln.

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Frauenquote in Männerwelten: Universität Leipzig veröffentlicht Studie zu Führungsqualitäten

Über Frauen in Vorstandsetagen wird wohl in Deutschland noch ewig diskutiert werden, über irgendwelche Quotenmodelle per Gesetz. Und die werden wohl auch kommen, sie werden nur nichts daran ändern, wie Wirtschaft in Deutschland funktioniert. Aber man kann ja mal die Leute fragen, wie sie das sehen, dachten sich acht Studierende und zwei Dozentinnen des Lehrstuhls für Arbeits- und Organisationspsychologie der Uni Leipzig.

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Ehre fürs Simon-Dubnow-Institut: Dan Diner erhält den Leipziger Wissenschaftspreis 2013

Mit einem Festakt im Alten Rathaus zu Leipzig ist am Freitag, 12. April, der mit 10.000 Euro dotierte Leipziger Wissenschaftspreis verliehen worden. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an Prof. Dr. Dan Diner, Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig, Professor für Moderne Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem und Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.

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Leipziger Forscher für Herz-Studie ausgezeichnet – Ziel: Sterblichkeit bei Infarkten senken

Forschung und Lehre in Leipzig erfreuen sich nationaler und internationaler Anerkennung. Jüngstes Beispiel ist der Leipziger Kardiologe Prof. Dr. Holger Thiele. Der leitende Oberarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie des Herzzentrums Leipzig. Im Rahmen der 79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK), die vom 3. bis 6. April in Mannheim stattfand, wurde er mit dem mit 5.000 Euro dotierten Andreas-Grüntzig-Forschungspreis geehrt.

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Botaniker im Regenwald: Schimpansen nutzen botanische Kenntnisse beim Auffinden von Früchten

Schimpansen und andere Tiere nutzen zum Wiederauffinden von Früchten im Regenwald ihr räumliches Gedächtnis. Wie sie diese aber überhaupt erst ausfindig machen, war bisher ungeklärt. Jetzt untersuchten Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie im Taï-National Park an der Elfenbeinküste (Westafrika), welche Strategien die Schimpansen bei ihrer Suche nach den süßen Leckereien anwenden.

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Ein Stück brisanter deutsch-tschechischer Geschichte: Wissenschaftler der Universität Leipzig erforschen sudetendeutsche Identität

Wissenschaftler des Instituts für Slavistik der Universität Leipzig erforschen seit kurzem die Genese und politische Nutzung sudetendeutscher Identität am Beispiel des sudetendeutschen Kameradschaftsbundes (KB). Das jüngst gestartete Forschungsprojekt "Heroischer Nationalismus: Der sudetendeutsche 'Kameradschaftsbund' in der Ersten Tschechoslowakischen Republik und die Konstruktion sudetendeutscher Identität" ist auf zwei Jahre angelegt und wird vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

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Innovative Schlaganfall-Diagnose besteht Praxistest: Wissenschaftler aus Leipzig und Berlin entwickeln schonenderes Verfahren

Bei einem Verdacht auf akuten Schlaganfall wird in den meisten Fällen eine sogenannte Perfusionsmessung des Gehirns durchgeführt. Durch eine solche Messung können quantitative Aussagen über die regionale Durchblutung des Hirngewebes gewonnen werden. Das Kontrastmittel, das dazu ins Blut gespritzt wird, führt bei manchen Menschen jedoch zu ernsten Nebenwirkungen.

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Gute Botschaft der iDiv-Forschungsplattformen: Das “Jena-Experiment” wächst weiter

Lieschgras, Glatthafer und Knäuelgras, Gänseblümchen, Löwenzahn und Sauerampfer - eine durchschnittliche Wiese hat weit mehr zu bieten als einfach nur "Gras". Doch welchen Unterschied macht es, ob eine Wiese aus einer oder 60 verschiedenen Pflanzenarten besteht? Welche Auswirkungen hat die Artenvielfalt auf die Stoffkreisläufe und Prozesse innerhalb des Ökosystems? Und was bedeutet der Verlust einzelner Arten für das System Wiese?

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Neue Anwendungen für die Drucktechnik: HTWK-Ingenieure arbeiten mit Organic Electronics Saxony zusammen

Wissenschaftler vom Institut iP3 der HTWK Leipzig beteiligen sich am Netzwerk "Organic Electronics Saxony", einem Zusammenschluss sächsischer Unternehmen und Forschungsinstitute, welche die Weiterentwicklung und Marktreife organischer Elektronik vorantreiben. Die HTWK-Forscher bringen Wissen aus dem Bereich Drucktechnik ein, denn für die Herstellung von OLEDs und anderen organischen oder flexiblen elektronischen Bauteilen kommen auch Verfahren aus der traditionellen Druckindustrie zum Einsatz.

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Neues vom Bärtierchen: Leipziger Forscher enthüllen Geheimnis um wahre Überlebenskünstler

Vorübergehendes Einfrieren ist für sie ebenso wenig ein Problem wie kurzzeitiges Kochen oder ein Aufenthalt im All - wohlgemerkt außerhalb des Raumschiffs: Die Tardigraden oder sgenannten Bärtierchen sind wahre Überlebenskünstler, über die in der Wissenschaft bisher nicht allzu viel bekannt ist. Der Biologe Dr. Georg Mayer hat in Zusammenarbeit mit seinen Kollegen vom Institut für Biologie der Universität Leipzig ein weiteres Geheimnis um diese widerstandsfähigen Winzlinge gelüftet.

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Das große Wissenschaftler-Casting: Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung sucht die klügsten Köpfe

Ab nächste Woche Montag wird Leipzig wieder mal einem seiner vielen Beinamen gerecht und zur Stadt der Wissenschaft. Dann verwandelt sich die Leipziger BioCity in so was wie eine Castingagentur für Koryphäen der Wissenschaft. Über 40 internationale Spitzenforscher werden dann für acht Tage die BioCity zu einem Think Tank der integrativen Biodiversitätsforschung, der Artenvielfalt verwandeln.

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Zwei Leipziger Forschungsinstitute forschen gemeinsam: Wie kann man Legasthenie bei Kindern früher erkennen?

Das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie und das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften aus Leipzig forschen gemeinsam daran, frühe Indikatoren für Legasthenie zu finden. Ziel des Projekts Legascreen ist es, Legasthenie bereits im Kleinkindalter zu erkennen und dadurch früher und effektiver zu behandeln. So soll vielen Betroffenen der Start in das Schulleben und somit auch in das spätere Berufsleben erleichtert werden.

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Einprägsam und auffallend: HTWK-Wissenschaftler forschen an einem neuartigen Druck-Präge-Verfahren

Verpackungen, auf denen Produkte plastisch wirken, Laminat oder Arbeitsplatten im Schiefer-Look, die trotz realistischem Aussehen leicht zu reinigen sind: Im März 2013 starten an der HTWK Leipzig die Praxistests im Forschungsprojekt "iHAPT" zu neuen Anwendungen und Produkten für die Druck- und Verpackungsindustrie. Ziel ist es, Produkte wie Verpackungen oder Dekorartikel mit neuartigen und realistisch wirkenden Effekten - optisch wie haptisch - herstellen zu können.

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Ping-Pong-Spiel zwischen Bioinformatik und Biochemie: Neuer Gen-Schalter made in Leipzig

Dank der Arbeit Leipziger Forscher ist die synthetische Biologie um ein wichtiges Werkzeug reicher. Einer Arbeitsgruppe um den Biochemiker Mario Mörl und den Bioinformatiker Peter F. Stadler ist es gelungen, einen neuen Schalter zu bauen, mit dem die Umsetzung von genetischen Informationen in Proteine reguliert werden kann. Damit könnten beispielsweise Biosensoren entwickelt werden, um umweltrelevante Moleküle in Wasser und Erde aufzuspüren.

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Warum sich Unternehmer für biologische Vielfalt interessieren sollten: Naturkapital Deutschland – TEEB DE veröffentlicht Broschüre

Die Leistungen der Natur sind Grundlage zahlreicher wirtschaftlicher Leistungen. Wer an dauerhaftem wirtschaftlichem Erfolg interessiert ist, muss also auch an Naturschutz Interesse haben. Umfragen in Unternehmen zeigen jedoch, dass die wirtschaftliche Bedeutung der biologischen Vielfalt als gering eingeschätzt wird. Eine Broschüre, die am 5. März in Berlin vorgestellt wird, soll das ändern.

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Vom Müll zur Ressource: Fachleute diskutieren bei der 9. Deponiefachtagung an der HTWK Leipzig am 26. und 27. Februar

An der HTWK Leipzig treffen sich am 26. und 27. Februar 2013 Fachleute aus ganz Deutschland zur 9. Leipziger Deponiefachtagung. Während alle Welt derzeit über die politisch unbewältigte Energiewende diskutiert, steht die "Rohstoffwende" eigentlich noch bevor. Obwohl viele Rohstoffpreise an den Weltmärkten gestiegen sind, fehlt bis heute das Bewusstsein dafür, welche Rohstoffe in europäischen Deponien verbuddelt wurden.

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Eine “sensible Maschine”: HTWK-Forscher stellen Konzept für kraftsensible Regelung von Werkzeugmaschinen auf der INTEC vor

Forscher der HTWK Leipzig um Prof. Dr.-Ing. Markus Krabbes stellen auf der Messe INTEC, die vom 26. Februar bis 1. März in Leipzig stattfindet, einen neuen Lösungsvorschlag zur Kraftregelung von CNC-Werkzeugmaschinen vor. Eine solche Maschine kann die am Werkstück wirkenden Kräfte in Echtzeit erkennen und entsprechend reagieren. Mit einer solchen Steuerung können Werkzeugmaschinen (etwa CNC-Fräsmaschinen) sensible Bearbeitungsprozesse sicherer durchführen.

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Beginnt Dicksein im Gehirn? – Forschungsallianz mit Leipziger Beteiligung nimmt Fahrt auf

Die Leipziger Universitätsmedizin beteiligt sich an dem internationalen Großforschungsprojekt ICEMED, das in diesem Monat startet. Über fünf Jahre wird sich ein Zusammenschluss von vier Helmholtz-Zentren sowie 14 Universitäten und Instituten aus Deutschland, Großbritannien und den USA mit der Bestimmung und Behandlung von umwelt- und übergewichtsbedingten Stoffwechselerkrankungen beschäftigen. Das Projektvolumen umfasst insgesamt 30 Millionen Euro.

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Am 13. Februar wieder: Drei, zwei, eins – Let’s talk science!

"Was bitte? T-Zell-Rezeptoren, Astrozyten und organische Halbleiter? Aha, klingt spannend, muss ich mir anhören! Mal schauen, ob ich in drei Minuten schlauer bin!" Solche und andere Gedanken werden vermutlich häufiger am Mittwoch, 13. Februar, in der Leipziger Moritzbastei auftauchen. Denn dann heißt es ab 18 Uhr wieder: "Bühne frei für unterhaltsames, leicht verständliches und lehrreiches Wissen im Drei-Minuten-Takt!".

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500 Klinger-Briefe als Dauerleihgabe: 2016 soll’s eine dicke Max-Klinger-Briefausgabe geben

Während die Ausstellung "Sachsen - Werke aus der Sammlung Deutsche Bank" ab morgen die Besucher mit den Arbeiten der jüngeren Künstlerstars aus Sachsen bekannt macht, bekam der Kult um einen Altmeister aus Leipzig am Dienstag, 5. Februar, neues Futter. Museumsdirektor Hans-Werner Schmidt konnte aus den Händen von Michael Münch, Vorstand Deutsche Bank Stiftung, einen Band mit Briefen Max Klingers entgegen nehmen.

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Leipziger Studie: Bürger erwarten mehr Mitspracherecht bei Infrastrukturprojekten

Die Bürger in Deutschland wünschen sich eine stärkere Einbindung in Infrastrukturvorhaben wie den Bau von Straßen, Bahnhöfen, Flugplätzen oder Stromleitungen. Dies gilt insbesondere dann, wenn sie unmittelbar davon berührt sind. Damit bestätigt auch eine Studie der Uni Leipzig das, was die Leipziger Unternehmensberatung Hitschfeld in eigenen Befragungen bei Bürgern mehrfach festgestellt hat. Aber doppelt hält besser.

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Diabetes-Forschung: Darmbakterien haben Einfluss auf das Risiko von Autoimmunkrankheiten

Bei Mäusen beeinflussen die Arten der Darmbakterien den Hormonspiegel, den Stoffwechsel, die Immunantwort und damit die Entwicklung von Diabetes Typ 1, berichtet ein internationales Forscherteam in der Online-Ausgabe von "Science", an dem das UFZ mit Analysen des Stoffwechsels beteiligt ist. Diese Ergebnisse könnten Hinweise liefern, weshalb Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose und Gelenkrheumatismus bei Frauen häufiger auftreten als bei Männern.

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“Verfremdete Wahlplakate”: Eine kleine Studie, ein weites Forschungsfeld und eine Polizeimeldung

Aus Sicht mancher Politiker ist Sozialforschung ein "Soft-Studienfach". Bringt ja nichts bei der technischen Forschung, keine neuen Ingenieure, keine neuen Patente. Aber hinter der oft geübten Verachtung steckt auch ein großes Nicht-Wissen-Wollen: Wie funktionieren unsere Gesellschaften eigentlich? - Praxisnah ist die Forschung trotzdem. Man nehme nur einen OB-Wahlkampf in Leipzig.

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Von wegen Social Media, Hormone steuern das Sozialverhalten: Oxytocin spielt Schlüsselrolle bei der Pflege kooperativer Beziehungen

Kooperative Tiere leben länger, und ihr Nachwuchs besitzt bessere Überlebenschancen. Bisher ist jedoch wenig darüber bekannt, welche kognitiven und hormonellen Mechanismen Kooperation erst ermöglichen. Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben jetzt herausgefunden, dass das Hormon Oxytocin eng mit der Pflege kooperativer Beziehungen bei Schimpansen verbunden ist.

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Forschungsexkursion in die Darmflora: Ist der Darm ein Spiegel der Stoffwechsel- und Herzgesundheit?

Das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen beteiligt sich ab 2013 an dem neuen internationalen Forschungsprojekt "Metacardis". Darin erforscht ein Konsortium von 14 Forschungszentren und -unternehmen aus Frankreich, Deutschland, England, Dänemark, Schweden und Belgien wie die menschliche Darmflora mit Herz- und Stoffwechselerkrankungen zusammenhängt.

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DNA-Analyse enthüllt: Amerikanische Ureinwohner sind mit heute lebenden Asiaten verwandt

Ein internationales Forscherteam um Svante Pääbo und Qiaomei Fu vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat das Erbgut eines frühen modernen Menschen aus der Tianyuan-Höhle bei Peking entschlüsselt. Die Analyse von DNA aus dem Zellkern und den Mitochondrien dieses Menschen zeigt, dass er eine gemeinsame Herkunft mit den Vorfahren heute lebender Asiaten und amerikanischer Ureinwohner teilt.

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Stresstest mit Mäusen: Ist ein einzelnes Gen Auslöser für stressbedingten Alkoholmissbrauch?

Menschen mit einer genetischen Veranlagung zu erhöhtem Alkoholkonsum neigen gerade unter Stress zu einem exzessiven Missbrauch. Die molekularen Ursachen dieser Form von Abhängigkeit sind Gegenstand intensiver Forschung. Betroffenen Personen könnte mit einem einfachen Eingriff in den Proteinstoffwechsel geholfen werden. Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler der Universität Leipzig und des Berliner Leibniz-Instituts für Molekulare Pharmakologie gekommen.

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Meilenstein in der Bildkomprimierung: Leipziger Forscher haben neueste JPEG-Bibliothek veröffentlicht

Arithmetische Kodierung - schon mal gehört? Selbst beim digitalen Fotografieren geht es um Mathematik. Jede Digitalkamera ist auch ein kleiner Rechner, der das, was durch die Linse reinkommt, umwandelt in Dateien. Damit überhaupt eine Menge davon auf den Speicherchip passen, müssen die Aufnahmen komprimiert werden. Ein Stück elektronischer Mathematik, bei dem Leipziger Forscher jetzt einen neuen Erfolg verkünden.

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Die Gene beweisen es: Vor 4.000 Jahren wanderten Menschen von Indien nach Australien ein

Bisher ging man davon aus, dass Australien zwischen seiner ursprünglichen Besiedlung vor etwa 40.000 Jahren und der Ankunft von Europäern im späten 18. Jahrhundert größtenteils isoliert geblieben war. In einer neuen Studie belegen Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig jetzt einen substanziellen Genfluss zwischen indischen Populationen und Australiern vor etwa 4.000 Jahren.

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Zahnschleifer Quarz: Leipziger Studie stellt Aussagekraft von Zahnverschleiß zu Ernährungsgewohnheiten ausgestorbener Arten in Frage

Der Zahnverschleiß mit Mustern winzigster Spuren auf abgenutzten Zahnoberflächen hilft Wissenschaftlern, die Ernährungsweise fossiler Säugetiere, einschließlich unserer menschlichen Vorfahren, besser zu verstehen. Mithilfe der Nanoforschung konnte ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig jetzt einige der Gründe für den Zahnverschleiß aufdecken.

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Neue Wege der Energieversorgung: Zwei Nachwuchsforschergruppen starten an der Universität Leipzig

Vor dem Hintergrund der Klimaproblematik und der fossilen Ressourcenverknappung sehen Forscher die Zukunft in einer regenerativen und nachhaltigen Energieversorgung. Zwei neue Nachwuchsforschergruppen beschäftigen sich daher künftig an der Universität Leipzig mit neuen Technologien und Konzepten der effizienten Energieumwandlung, -speicherung und -nutzung.

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Der kleine Zell-Polizist p53: Molekularer Mechanismus in der Tumorentstehung aufgeklärt

Wissenschaftler der Universität Leipzig haben die molekulare Erklärung gefunden, wie das Protein p53 die Teilung einer geschädigten Zelle und somit eine Tumorentstehung verhindert. Im äußerst komplexen Zellteilungsprozess kommt dem p53-Protein eine zentrale Rolle zu. Bei geschädigten Zellen kann es die weitere Teilung stoppen und verhindert so, dass sich aus diesen Zellen eine Krebserkrankung entwickelt.

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Saugrüssel und Antennen: Neue Erkenntnisse über 540 Millionen Jahre alte Urmeerbewohner

Sie sind unvorstellbare 540 Millionen Jahre alt und doch deutlich erkennbar wie in Stein gemeißelt: In China wurden in den vergangenen Jahren 186 Exemplare einer fossilen Lobopodier-Art entdeckt. Einige dieser Abdrücke im Sediment sind so gut erhalten, dass Wissenschaftler dadurch zu neuen, erstaunlichen Erkenntnissen über diese längst ausgestorbenen Bewohner des Urmeeres gelangten. Einer von ihnen ist der Zoologe Dr. Georg Mayer von der Universität Leipzig.

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Veranlagung zum Übergewicht: Kleine Genvariante mit großer Auswirkung

Leipziger Adipositasforscher helfen, das sogenannte FTO-Gen zu entschlüsseln. Das Wissenschaftsmagazin "Nature" berichtete über eine Variante im FTO-Gen (fat mass and obesity-associated gene), die (bekanntermaßen) nicht nur das Risiko für Adipositas steigert, sondern bei den Trägern dieser Genvariante auch zu einer größeren Variabilität des Körpergewichts führt.

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Weltbodentag am 5. Dezember: Fruchtbarer Boden fällt nicht vom Himmel

Überreste von abgestorbenen Bakterien haben für die Böden weltweit eine viel größere Bedeutung als bisher angenommen. Etwa 40 Prozent der mikrobiellen Biomasse werde in organische Bodenbestandteile umgewandelt, schreiben Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), der Technischen Universität Dresden, der Universität Stockholm, des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie und der Leibniz-Universität Hannover im Fachblatt "Biogeochemistry".

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Reagieren Thomaner auf Mädchen? – Leipziger Kognitionsforscher untersuchen das Singverhalten der Leipziger Sängerknaben

Im 800. Jahr seines Bestehens war der weltberühmte Leipziger Thomanerchor Gegenstand einer kognitionswissenschaftlichen Studie. Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts (MPI) für Kognitions- und Neurowissenschaften haben dabei 16 junge Sänger zu einem besonderen Konzert begleitet. Schauplatz: der Probenraum der Landesmusikschulakademie Sachsen.

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Modernes Energie-Management: Stiftungsprofessur “Smart Monitoring und Online-Diagnostik” startet Anfang 2013 an der HTWK

Am Montagabend, 26. November, wurde an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) der Vertrag zur Besetzung der Stiftungsprofessur "Smart Monitoring und Online-Diagnostik" unterzeichnet: Zum 1. Februar 2013 tritt Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel diese von der Energie und Umwelt Stiftung Leipzig geförderte Stiftungsprofessur an.

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Lichtprojekt: HTWK-Wissenschaftler testen in der Wolfgang-Heinze-Straße Bausteine einer intelligenten Straßenbeleuchtung

Wissenschaftler der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) stellen ihre Forschungsprojekte zur zukunftsfähigen Stadtbeleuchtung mit LEDs auf der Fachtagung "STADT LICHT 2012" vor, die am 27. und 28. November in Leipzig stattfindet. Dort wird auch der Prototyp des bisher entwickelten LED-Beleuchtungssystems präsentiert, das in Leipzig getestet werden soll.

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Neues Vorhaben für sächsische Akademie bewilligt: Friedrich Heinrich Jacobi: Briefwechsel. Text – Kommentar – Wörterbuch Online

Nach der 17. Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) wurde am Freitag, 16. November, die Bewilligung eines neuen Akademie-Vorhabens der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig bekannt gegeben, das nun in das Akademienprogramm von Bund und Ländern aufgenommen wird: "Friedrich Heinrich Jacobi: Briefwechsel. Text - Kommentar - Wörterbuch Online".

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Die Sprache der alten Ägypter: Forschungsprojekt bewilligt – Kolloquium zum Wörterbuch

Ein neues Vorhaben der Berlin-Brandenburgischen Akademie (BBAW) und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (SAW) wurde bewilligt, teilt die SAW mit. Es dient einem der aufregendsten Forschungsgebiete - der Erkundung der Sprache im Alten Ägypten. Die ägyptische Sprache zählt zu den frühesten bezeugten Sprachen. Mit ihrer 4.500-jährigen Geschichte ist sie zugleich die Sprache mit dem längsten schriftlichen Überlieferungszeitraum der Menschheit.

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IT und Gesundheit im Autobau: Universität Leipzig schließt Kooperationsvertrag mit BMW

Die Universität Leipzig hat am Freitag, 16. November, einen Kooperationsvertrag mit dem BMW Werk Leipzig geschlossen. Unterzeichnet wurde das Papier im BMW Werk von der Rektorin der Universität, Prof. Dr. Beate Schücking, und dem Leipziger Werksleiter Manfred Erlacher. Der Vertrag bildet einen Rahmen für die einzelnen Zusammenarbeitsprojekte zwischen der Universität Leipzig und dem BMW Werk Leipzig.

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Schnittstelle zwischen Medizin und Technik: Weitere gemeinsame Nachwuchsforschergruppe von HTWK Leipzig und Universität Leipzig bewilligt

Zum 1. November wurde die zweite gemeinsame Nachwuchsforschergruppe der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und der Universität Leipzig bewilligt. Wissenschaftler - vier Ingenieure und vier Humanmediziner - bearbeiten konkrete Fragestellungen rund um die Erforschung intelligenter, chirurgischer Patientenmodelle der zweiten Generation und streben dabei ihre Promotion an.

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Leipziger Forschung: Der moderne Mensch brachte wohl auch den Neandertaler auf neue Ideen

Vor 50.000 bis 40.000 Jahren, als im westlichen Eurasien das Jungpaläolithikum begann, verdrängte der moderne Mensch den Neandertaler. Um zu verstehen, wie dieser Prozess vonstatten ging, spielen "Übergangsindustrien" eine wichtige Rolle. Das Moustérien, eine Steinwerkzeugsindustrie des Mittelpaläolithikums, kann eindeutig dem Neandertaler, und das Aurignacien, die älteste archäologische Kultur des europäischen Jungpaläolithikums, eindeutig dem modernen Menschen zugeordnet werden.

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Umweltforschungszentrum warnt: Immer mehr Triclosan in Sachsens Flüssen

Forscher aus Deutschland und der Slowakei haben darauf hingewiesen, dass die Chemikalie Triclosan zu den Stoffen gehört, die besonders schädlich für den ökologischen Zustand von Flüssen sind, die aber nicht ausreichend kontrolliert werden. Bei umfangreichen Messungen im Einzugsgebiet der Elbe, die über das übliche Monitoring hinausgingen, betrug die Konzentration der Chemikalie an zahlreichen Messpunkten bis zum Zwölffachen des Wertes, der für Algen ohne Wirkung wäre.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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